
Nur die Hinterländer der Weltmeere? Kontinentaleuropäischer Handel im 17. und 18. Jahrhundert – Jahrestagung des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien
6. Februar 2024
Hermann Mückler: The Art of Hawaii Sheet Music. The South Seas in the Tin Pan Alley Era. Hawaii’s Territorial Years 1900-1959
29. Februar 2024Neu erschienen: Handbuch Globale Handelsräume und Handelsrouten. Von der Antike bis zur Gegenwart
Herausgegeben von Mark Häberlein und Markus Denzel
Das mehrjährige Projekt der Erstellung eines Handbuchs zu Globalen Handelsräumen und Handelsrouten von der Antike bis zur Gegenwart feiert seinen erfolgreichen Abschluss. 24 Autorinnen und Autoren haben in ihren fach- und regionalspezifischen Beiträgen einen umfassenden Über- und Einblick in globale Handelsräume und Handelsrouten in Vergangenheit und Gegenwart geliefert.
Zu den wesentlichen Charakteristika der Geschichte des Fernhandels gehört die Tatsache, dass sich Warenströme häufig auf bestimmte (maritime und kontinentale) Handelswege bzw. Wegenetze konzentrierten. Klimatische und geographische Gegebenheiten – Windverhältnisse, Meeresströmungen, Passstraßen usw. – trugen dazu ebenso bei wie das Vorhandensein von Infrastrukturen (Häfen, Kaufmannsniederlassungen, Transportmöglichkeiten, Karawansereien etc.).
Trotz einer enormen Zunahme des globalen Güterverkehrs in den letzten beiden Jahrhunderten hat sich daran bis heute grundsätzlich nichts geändert: Auch in der Gegenwart läuft ein großer Teil des Warentransports über mehr oder minder feste Routen, und neuralgische Punkte wie der Panamakanal, der Suezkanal oder die Straße von Malakka haben für die reibungslose Abwicklung des Welthandels enorme Bedeutung.
Das Handbuch gibt vor diesem Hintergrund erstmals in deutscher Sprache einen Gesamtüberblick. Damit bietet es zugleich eine Synthese der selbst für Fachleute kaum noch überschaubaren internationalen Spezialforschung zu Großräumen wie dem Mittelmeer, dem Atlantik und dem Indischen Ozean.
Die Vorbereitung dieses Publikationsprojekts wurde von der Gesellschaft für Globalgeschichte, der Forschungsstiftung für vergleichende europäische Überseegeschichte und der Fritz Thyssen Stiftung unterstützt.
Weitere Informationen dazu finden sich auf der Home-Page der GfGG-Website.




